Gartengestaltung mit Rindenmulch – die natürliche Hilfe

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Jeder Gärtner kennt das: Immer wieder kommt das Unkraut durch und stört die Harmonie des Gesamteindrucks, die der Garten vermitteln soll. Um dem entgegenzuwirken, kann die Gartengestaltung mit Rindenmulch Wunder bewirken. Dieser wird aus zerkleinerter Baumrinde hergestellt, ist also ein Produkt, das rein aus natürlichen Stoffen besteht und durchaus auch von Hobbygärtnern geschätzt wird, weil es so viele positive Eigenschaften hat. Die Bodenqualität wird durch den Einsatz von Rindenmulch verbessert, denn es kommt zur vermehrten Ansammlung von kleinsten Lebewesen und Mikroorganismen. Dadurch wird die Fruchtbarkeit des Bodens erhöht. Des Weiteren schützt Rindenmulch den Boden vor starkem Regen oder Hagel. Eine Schicht dieses pflanzlichen Mittels auf dem Boden trägt auch dazu bei, dass dieser schützend abgedeckt wird, wenn es im Sommer beispielsweise lange trocken ist. Auch im Winter schützt eine Schicht Rindenmulch den Boden vor zu starker Auskühlung. Eine weitere Eigenschaft dieses Produkts ist, dass es auch als Düngemittel funktioniert.

Damit sich all diese Eigenschaften auch entfalten können, sollte eine 5 – 10 Zentimeter dicke Schicht gleichmäßig auf den Boden aufgebracht werden. Wenn nur kleine Mengen benötigt werden, reicht es aus, den Rindenmulch zum Beispiel mit der Schubkarre an die Stelle im Garten zu transportieren, wo er eingesetzt werden soll. Für den Fall, dass größere Mengen benötigt werden, ist es ratsam, diese mit einem Kleintransporter anliefern zu lassen und dann den Rindenmulch an einer bestimmten Stelle im Garten zu lagern, um ihn von dort aus zu verteilen.

Rindenmulch kann fast überall eingesetzt werden. Besonders an schwer zugänglichen Ecken im Garten oder unter Bäumen und Sträuchern. Dort sieht er schön aus und vermindert gleichzeitig das Wachsen von Unkraut. Damit die positive Wirkung des Rindenmulchs nicht verloren geht, sollte er spätestens alle drei Jahre erneuert werden. Wenn der Rindenmulch unter Hecken oder unter Sträuchern eingesetzt wird, ist es empfehlenswert, ihn mit Hornspänen zu mischen. Auf diese Weise wird ein optimaler Stickstoffausgleich des Bodens erlangt. Nur für Gemüsebeete oder für Blumenrabatte eignet sich der Einsatz von Rindenmulch nicht. Und im Übrigen darf der Rindenmulch nicht in den Boden eingearbeitet, sondern nur auf diesen aufgetragen werden. Es gibt auch farbigen Rindenmulch. Dieser wird gerne von Hobbygärtnern benutzt, die Wert darauf legen ihren Garten auf ganz besondere Art zu gestalten.

Foto © — Eva Engel / pixelio.de —

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