Häufig gestellte Fragen

 

Agavendicksaft_Amaranth_Apfel, mürb_Ascorbinsäure_Austern_Blutwurst_Bratensoße_Brotaufstriche_Brottrunk_Bulgur_Buttermilch_Camembert_Cholesterin-Werte_Cous-Cous_Datteln_Diabetiker_Esskastanie_Essig_Federweißer_Feigen_Feta_Fisch, geräuchert_Fleischbrühe_Fruchtsaft_Fruchtzucker_Fructose_Geräuchertes_Getreidekaffee / Dinkelkaffee_Glasnudeln_Glucose_Grünkohl_Harzer Käse_Hefe(flocken)_Heidelbeeren_Hirse_Hülsenfrüchte_| Ingwer_Inulin_Kaffeesahne_Kakao_Kartoffeln_Kartoffelessig_Käse, allgemein_Käse (Angabe des Fettgehaltes)_Kleie_Kochkäse_Kokos_Kombucha_Kondensmilch_| Korinthen_Kürbis_Lachs_Lachsersatz_Lactose_Mais_Marone_Melonen_Milchpulver_Milchzucker_Molke_Munter-Macher-Müsli_Nahrungsergänzung_Oligofructose_Orangeat_Parmesan_Pektin_Pfeilwurz_Quinoa_Reisessig_Reiswein_Rhabarber_Rosinen_Sago_Saitan (oder Seitan)_Sanddorn_Sauerkraut_Schafskäse_Schinken_Schnäpse_Schwarzwurzeln_Senf_Sojamilch_Sojasoße_Stevia_Sultaninen_| Süßstoffe_Tofu_Tomaten_Topinambur_Traubenzucker_Trockenobst_vegetarisches Schmalz_Verdickungs- und Geliermittel_Vitamin-C-Pulver_Wasser (Yin / Yang)_Wasserkefir_Ziegenkäse_Zitronat

 

Agavendicksaft
Agaven-Dicksaft ist ein süßer Saft aus den Blättern der Agave. Er enthält vorwiegend Einfachzucker, so dass er auf den neutralen Berg kommt. Wird Agaven-Dicksaft jedoch in größeren Mengen verwendet, regt er die Sekretion der Verdauungssäfte zu sehr an und muss dann auch dem Kohlenhydrat-Berg zugeordnet werden.

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Amaranth
Amaranth gehört botanisch gesehen nicht zu den Gräsern, sondern zu den Fuchsschwanzgewächsen. Richtig ist, dass er wie Getreide verwendet wird. Der Grund dafür ist, dass Amaranth ebenfalls viel Stärke enthält in deshalb auf den Kohlenhydrat-Berg kommt. Alle Samen, die von Gräsern und Getreiden stammen, enthalten viel Stärke und sind demnach dem Kohlenhydrat-Berg zuzuordnen. Daher bezweifle ich auch, dass der von Ihnen genannte schwarze Reis neutral wäre. Es sei denn, es handelt sich hierbei um ein Lebensmittel, welches nichts mit Reis zu tun hat.

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Apfel, mürb
Äpfel sind Früchte, die unabhängig von Sorte und Reifezustand soviel Fruchtsäure enthalten, dass eine basische Kohlenhydrat-Vorverdauung behindert würde. Aus diesem Grund kommen sie auf den Eiweiß-Berg. (Selbst wenn diese Fruchtsäure nicht vorhanden wäre, würde ein Apfel nicht auf den Kohlenhydrat- sondern auf den neutralen Berg kommen.)

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Austern
Von der Sache her könnte man Austern auf den neutralen Berg ordnen, da sie erstens wenig Eiweiß enthalten und zweitens in geringen Mengen gegessen werden. Außerdem sind sie kein Lebensmittel des täglichen Verzehrs, sondern nur Spezialitäten, die man selten auf dem Tisch hat. Solche Produkte sollten nicht unbedingt eingeordnet werden, weil dies übertrieben scheint. Trotz allem würden Austern ganz korrekt eingeordnet, auf dem Eiweiß-Berg kommen.

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Blutwurst
Bei Blutwurst muss man unterscheiden zwischen Zungen- und Fleischblutwurst einerseits, welche gekochtes Fleisch enthält und einfacher Blutwurst, die nur Blut und Speck enthält. Erstere wird wegen des Fleisches dem Eiweiß-Berg zugeordnet, während einfache Blutwurst auf dem neutralen Berg zu finden ist. Blut als solches wird nämlich bei der Herstellung gesäuert und damit »vorverdaut«.

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Bratensoße
Diese wird ja aus Fleisch hergestellt. Dabei geht auch Eiweiß in die Flüssigkeit über. Dies merkt man daran, dass verdorbene Brühe riecht wie verdorbenes Fleisch. Deshalb muss auch die Brühe auf den Eiweiß-Berg getan werden. Gleiches gilt für Fleischbrühe.

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Brotaufstrich aus dem Reformhaus
Diese Frage kann ich nicht allgemeingültig beantworten, da es mehrere Produkte dieser Art gibt. Einige sind nicht zuordenbar, andere kommen auf den Eiweiß- oder neutralen Berg. Die Champignon-Pastete z.B. wäre neutral. Produkte mit Soja oder Tomaten kommen auf den Eiweiß-Berg.

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Brottrunk
Brottrunk ist ein vergorenes Produkt, bei dem vom Rohstoff Brot als Kohlenhydrat-Lebensmittel nicht mehr viel übrig ist. Daher kann es auf den neutralen Berg. Wenn man allerdings ein sehr saures Produkt vorliegen hat, muss man es auf den Eiweiß-Berg packen.

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Bulgur
... ist traditionelle Lebensmittel aus dem Orient. Es wird aus speziell behandeltem Weizen hergestellt und gehört daher - wie auch einheimische Getreidemehl-Produkte - auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Buttermilch
Buttermilch ist ein milchgesäuertes Produkt und kommt deshalb auf den neutralen Berg.

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Camembert
Camembert ist ein Weichkäse. Bei der Zuordnung von Schnitt- und Weichkäse ist immer der Fettgehalt entscheidend. In jedem Falle gilt : Käse unter 60% F.i.Tr. => Eiweiß-Berg ; Käse über 60% F.i.Tr. => neutral.

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Cholesterin-Werte und Gewichtsreduktion
Erhöhte Cholesterinwerte im Zusammenhang mit einer Gewichtsreduktion sind keine Besonderheit. Die Ursache liegt im Abbau von Fettgewebe. Da die Abbauprodukte über den Blutweg transportiert werden und der Fettstoffwechsel etwas verstärkt abläuft, kann es auch zum vorübergehenden Anstieg der Cholesterinwerte kommen. Je stärker und je länger die Gewichtsreduktion andauert, desto länger bleiben die veränderten Cholesterinwerte.

Im Zusammenhang mit dem Cholesterin sind folgende Punkte in der Ernährung zu beachten: ballaststoffreiche Nahrungszusammenstellung, limitierter Verzehr von cholesterinreichen Lebensmitteln, Bevorzugung von pflanzlichen Fetten und Kaltwasserfischen (Makrele, Hering, Lachs).

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Cous-Cous ...
...ist ein nordafrikanisches Gericht mit Grieß als Grundlage. Wegen dieser Zutat kommt es auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Datteln
Datteln sind Früchte mit einem extrem hohen Zuckergehalt und einem niedrigen Fruchtsäuregehalt. Bei der Trocknung geht im Grunde nur Wasser verloren, so dass die Zusammensetzung in Verhältnis in der frischen sowie in der Trockenfrucht ähnlich ist. Gleiches trifft auch auf die Zuordnung zu, auch frische Datteln kommen auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Worauf muss man im Zusammenhang Diabetes und Trennkost achten?
Diabetiker können sich auch nach Trennkost ernähren. Die betreffenden TeilnehmerInnen und Sie müssen dabei folgende Dinge beachten:

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Esskastanie
Die Esskastanie, auch Marone genannt, enthält sehr viel Zucker und Stärke. Daher wird sie dem Kohlenhydrat-Berg zugeordnet.

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Essig
Essig ist eine Säure, die die basische Kohlenhydrat-Vorverdauung behindern würde. Deshalb kommt er auf den Eiweiß-Berg.

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Warum sind Essig, Senf und gekochte Tomaten weniger empfehlenswert ?
Essig ist ein denaturiertes Nahrungsmittel, welches praktisch keine Nährstoffe enthält. Handelsüblicher Senf enthält sehr oft Essig und/oder (versteckten) Zucker. Senfpulver ist ein Gewürz und durchaus keine Gefahr. Gekochte Tomate haben eine recht starke Säurewirkung, die in großen Mengen nicht förderlich wirkt. Außerdem sind gekochte Gemüse immer minderwertiger - Tomate sind zumeist sehr zerkocht.

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Federweiser
Federweiser ist ein angesäuerter Fruchtsaft. Deshalb ist er auf jeden Fall auf den Eiweiß-Berg einzuordnen. Der (hohe) Zuckergehalt spielt keinen Rolle, da es sich um Fruchtzucker (Einfachzucker => neutral) handelt.

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Feigen
Feigen sind Früchte mit einem extrem hohen Zuckergehalt und einem niedrigen Fruchtsäuregehalt. Bei der Trocknung geht im Grunde nur Wasser verloren, so dass die Zusammensetzung in Verhältnis in der frischen sowie in der Trockenfrucht ähnlich ist. Gleiches trifft auch auf die Zuordnung zu, auch frische Feigen kommen auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Feta
Feta ist ein fester Frischkäse aus Schafs- oder Kuhmilch und kommt daher, wie andere Frischmilchprodukte (Quark, Joghurt) auf den neutralen Berg.

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Fisch, geräuchert
Bei den geräucherten Fischen muss man zwei Arten unterscheiden. Zum ersten gibt es die kaltgeräucherten Fische. Dazu zählen der rosa Lachs, Lachshering oder Lachsbückling. Diese Fische sind nicht gegart und daher kommen sie auf den neutralen Berg.

Zum zweiten gibt es die heißgeräucherten Fische, die dabei gegart werden. Hier wären Makrele, Bückling, Sprotten, Schillerlocken, Aal u.s.w. zu nennen. All diese Fische kommen somit auf den Eiweiß-Berg.

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Fleischbrühe
Diese wird ja aus Fleisch oder Knochen hergestellt. Dabei geht auch Eiweiß in die Flüssigkeit über. Dies merkt man daran, dass verdorbene Brühe riecht wie verdorbenes Fleisch. Deshalb muss auch die Brühe auf den Eiweiß-Berg getan werden. Gleiches gilt für Bratensoße.

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Fruchtsaft
Fruchtsaft braucht selbst keine Vorverdauung, würden aber durch seinen Säuregehalt die Vorverdauung von Kohlenhydraten behindern. Außerdem kann er, wie andere Getränke, die Verweildauer der Speisen im Magen und damit die Zeit der Vorverdauung verlängern. Aus diesen Gründen sind die Zeitabstände wie beim Obst einzuhalten : Auf leeren Magen 1 Stunden, sonst 3 Stunden. Trinkt man aber z.B. eine größere Menge Früchtetee oder Fruchtsaft, dann sollte man besser auch 3 Stunden warten.

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Fruchtzucker
Fruchtzucker als solcher kommt auf den neutralen Berg, da er die kleinste Form der Kohlenhydrate darstellt und keine Kohlenhydrat-Verdauung benötigt. Rosinen enthalten auch Fruchtzucker als süßende Substanz. Wird Fruchtzucker jedoch in größeren Mengen verwendet, regt er die Sekretion der Verdauungssäfte zu sehr an und muss dann auch dem Kohlenhydrat-Berg zugeordnet werden.

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Geräuchertes
Beim Räuchern von Fisch-, Fleisch- und Wurstwaren gibt es zwei Formen, das Kalt- und das Heißräuchern. Nur kaltgeräucherte Produkte sind ungegart und kommen auf den neutralen Berg, da hier bei niedrigeren Temperaturen (unter 40°C) gearbeitet wird, als beim Heißräuchern (zwischen 75 und 150° C). Man erkennt zum Beispiel kaltgeräucherte Wurst oder Schinken daran, dass die Scheiben in der Farbe noch kräftig rot oder rosa sind. Wenn man sie gegen das Licht hält, sind sie noch ziemlich durchscheinend.
Kaltgeräuchert sind : roher Schinken, Salami, Mettwurst, der rosa Lachs, Lachshering oder Lachsbückling.
Heißgeräuchert sind : Leberwurst, Makrele, Bückling, Sprotten, Schillerlocken, Aal u.s.w.

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Getreidekaffee / Dinkelkaffee
Getreidekaffee (z.B. Caro) ist geröstete Stärke, die damit nicht mehr wie Stärke wirkt. (Anderenfalls wäre der gebrühte Kaffee ein Pudding.) Somit wird Getreidekaffee neutral eingeordnet.

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Glasnudeln
Glasnudeln enthalten auch Stärke (aus Bohnen oder Reis). Daher kommen Sie wie andere Teigwaren auf den Kohlenhydrat-Berg. Es ist jedoch möglich, dass einzelne Produkte zusätzlich Soja-Eiweiß enthalten. Dann wären sie nicht zuordenbar.

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Grünkohl
Grünkohl enthält einiges mehr Zucker als andere Gemüse, was eine Zuordnung zum Kohlenhydrat-Berg nötig macht.

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Harzer Käse
Harzer Käse muss man dem Eiweiß-Berg zuordnen, da er einen sehr niedrigen Fettgehalt hat. Es spielt keine Rolle, dass er aus »neutralem« Quark oder Buttermilch hergestellt ist. Beim Reifeprozess verdichtet sich das Eiweiß nämlich wieder.

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Hefe(flocken)
Hefe als reines Produkt kommt auf den neutralen Berg. Es handelt sich hierbei um die konservierte Form eines Pilzes.

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Heidelbeeren
Die kleinen Waldheidelbeeren kommen auf den Eiweiß-Berg, die großen Kulturheidelbeeren auf den neutralen BergKohlenhydrat-Berg. Der Unterschied liegt darin begründet, dass die kleinen Beeren mehr Säure enthalten und daher wie anderes Obst zu sehen sind.

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Hirse
Hirse zählt zu den Getreiden. Wie alle Getreideprodukte kommen Hirseprodukte selbstverständlich auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Hülsenfrüchte
Gemüsebohnen (Grüne Bohnen) und frische Erbsen werden sehr früh geerntet (im Milchreifestadium). Hier enthalten die Früchte wenig bzw. enzymatisch leicht verdauliche Kohlenhydrate und Eiweiß. Als Gemüse verwendete Hülsenfrüchte kommen somit auf den neutralen Berg.
Dagegen werden getrocknete Bohnen (weiße Bohnen, Kidneybohnen usw.), getrocknete Erbsen und Linsen sowie andere Hülsenfrüchte in einem sehr viel reiferen Zustand geerntet (im Totreifestadium). Hier ist der Stärke- und Eiweiß-Gehalt sehr hoch. Damit würden sie eine gleichzeitige Kohlenhydrat- und Eiweiß-Vorverdauung benötigen. Aus diesem Grund sind sie innerhalb der Trennkost nicht zuordenbar.
Eine Ausnahme bilden hier die Sojabohne und ihre Verwandten (Kichererbse, Azukibohne, Mungbohne). Bei ihnen entwickelt sich während der weiteren Reife keine Stärke sondern Ballaststoffe, die keinen Vorverdauung benötigen. Soja & Co. sind somit zuordenbar, nämlich auf den Eiweiß-Berg.

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Ingwer
Ingwer als Wurzelgemüse oder Gewürze kommt auf den neutralen Berg.

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Inulin und Oligofructose
Bei Inulin und Oligofructose handelt es sich um besondere Ballaststoffe. Wie alle Ballaststoffe werden auch diese nicht im menschlichen Körper verdaut, so dass sie die Trennkost-Zuordnung von Lebensmitteln nicht beeinflussen. Diese Stoffe als solche kommen somit auf den neutralen Berg. Gleichzeitig wirken sie fördernd auf die Darmflora. Das ist auch der Grund, weshalb sie in verschiedenen Lebensmitteln als »Präbiotika« eingesetzt werden.

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Kaffeesahne / Kondensmilch
Viele verstehen unter Kaffeesahne und Kondensmilch das Gleiche, in der Zuordnung gibt es aber eine Unterschied. Während Kaffeesahne verdünnte Sahne ist und somit auf den neutralen Berg kommt, hat man es bei Kondensmilch mit einer eingedickten Milch zu tun, welche unabhängig vom Fettgehalt auf den Eiweiß-Berg kommt. Dies alles gilt natürlich nur für ungesüßte Produkte. Gezuckerte Produkte kommen auf den Kohlenhydrat-Berg oder sind nicht zuordenbar, denn meist handelt es sich bei der Dosenmilch um Kondensmilch und nicht um Kaffeesahne.

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Kakao-Pulver
Kakao-Pulver kommt auf den neutralen Berg der Trennkost. Ob es entölt ist oder nicht spielt keine Rolle.

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Kartoffeln
Immer wieder werden wir gefragt, warum wir den häufigen Verzehr der Kartoffel nicht empfehlen. Der Solaningehalt ist hierfür der Hauptgrund. Nachfolgend geben wir zur Information einen Auszug aus dem Nachschlagewerk der Ärzte, dem Pschyrembel. Weitere Ausführungen enthält das Buch von Udo Pollmer, Prost Mahlzeit - Krank durch gesunde Ernährung.

Solanin: giftiges Steroid-Alkaloid-Glykosid in verschiedenen Solanumarten (Nachtschattengewächsen), bei der Kartoffel z.B. in Blättern, Blüten und Beerenfrüchten; besonders hohe Konzentration in Kartoffelkeimen und ergrünten Teilen der Knollen; sachgerecht gelagerte Kartoffelknollen enthalten unter 0,01 % Solanin. Durch Lichteinwirkung steigt der Gehalt an und kann zur Solaninvergiftung führen.

(Quelle: Pschyrembel, Seite 1431)

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Käse, allgemein
Eine häufig auftretende Frage ist die, weshalb Milch und Käse mit einem Fettanteil unter 60% auf den Eiweißberg eingeordnet werden und Käse über 60% sowie Milchprodukte auf den neutralen Berg der Trennkost kommen. Die Frage lässt sich mit der Verdauung der Lebensmittel beantworten.

Wie wir wissen, werden Eiweiße im Magen vorverdaut. Dabei wirkt Magensäure, die zunächst das Eiweiß zum Gerinnen bringt. Dadurch ist eine Oberflächenvergrößerung erreicht und die Enzyme können rascher wirken. Diese haben im Magen die Aufgabe, die sehr langen Proteinketten in kürzere Ketten (= Peptide) zu spalten. Bei der Endverdauung im Zwölffingerdarm werden diese dann in die einzelnen Kettenglieder, die Aminosäuren, aufgespalten. Nur so kann Eiweiß vom Körper aufgenommen werden.

Die Struktur von Eiweiß ist recht komplex. Zunächst sind die Aminosäuren zu Strängen ähnlich einer Perlenkette aufgereiht. Diese Stränge sind weiterhin gefaltet oder gewunden, so wie bei einem Seil. Dabei können auch mehrere Stränge miteinander verseilt sein und Verbindungen dazwischen existieren. Viele Eiweiße treten als Gebilde auf, vergleichbar mit einem verknäultem Seil. In dieser Struktur können sie ihre natürlichen Aufgaben erfüllen, z.B. als Enzyme.

In der unverarbeiteten Milch haben sich viele dieser Eiweißgebilde (= Casein) zusammengelagert zu dichten und festen Komplexen (= Micellen) [siehe Bild 1 rechts]. Diese sind wasserlöslich, weshalb Milch noch flüssig ist. Durch die Einwirkung von Säure, wie z.B. Milchsäure, lösen sich die Komplexe auf. Die einzelnen Caseingebilde liegen nun in lockerer Struktur vor [Bild 1 links]. Allerdings ist das Eiweiß nicht mehr löslich ; die Milch hat sich verdickt. Bei der bakteriellen Veränderung der Milch hat auch teilweise schon eine gewisse Spaltung der weiteren Eiweißstruktur statt gefunden. Es ist praktisch vorverdaut.

Geronnene Milch ist der Rohstoff bei der Käseherstellung. Zunächst erhält man Frischkäse also Quark, der dann nach und nach bis zum Hartkäse reift und dabei Wasser verliert. Das hat zur Folge, dass sich die lockere Eiweißstruktur wieder verdichtet ; der Käse schrumpft zusammen. Nun spielt der Fettgehalt und damit die Eiweißdichte eine Rolle, denn das Fett bleibt zwischen den Eiweißpartikeln. Hoher Fettgehalt bedeutet niedriger Eiweißgehalt [Bild 2] und außerdem locker liegendes Eiweiß. Niedriger Fettgehalt bedeutet hoher Eiweißgehalt mit dichter Struktur. Ein 30%iger Schnittkäse enthält absolut gesehen mehr Eiweiß als ein 60%iger und benötigt eine intensivere Verdauung.

Je fester also die Eiweißstruktur im Lebensmittel ist, desto mehr Vorverdauungsarbeit muss geleistet werden. Das bedeutet auch, dass eine solche intensivere Vorverdauung eine stärkere Behinderung der Basenvorverdauung für Kohlenhydrate bedeutet. Gleichzeitig sind die Folgen größer, wenn die intensive Eiweiß-Vorverdauung behindert wird. Die Gefahr, dass Nahrung unvollständig verdaut in den Darm gelangt, ist also größer.

Die willkürlich gezogene Grenze bei 60%, die wir als Schule für Fitneß und Ernährung empfehlen, basiert auf der Original Hay'schen Trennkost und auf unseren Erfahrungswerten der letzen 20 Jahre.

Sämtliche resorbierbare Bestandteile eines Lebensmittels werden schließlich im Stoffwechsel des Körpers umgesetzt. Zwischen- und Endprodukte müssen in Gewebs- und Blutflüssigkeit gelöst werden. Dabei entstehen Säuren oder Basen. Entsprechend seiner Zusammensetzung, insbesondere der Mineralstoffzusammensetzung, wirkt ein Lebensmittel auf den Säure-Basen-Haushalt. Milchprodukte sind wegen ihrer typischen stofflichen Zusammensetzung leichte Säurebildner.

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Käse (Angabe des Fettgehaltes)
Käse der verschiedenen Fettgehaltsstufen hat folgende %Fett.i.Tr-Werte:

Bezeichnung

Fettgehalt in der Trockenmasse

Doppelrahmstufe

 60 - 87% (=> neutraler Berg )

Rahmstufe

50 - 59% (=> Eiweiß-Berg)

Vollfettstufe

45 - 49%

Fettstufe

40 - 45%

Dreiviertelfettstufe

30 - 39%

Halbfettstufe

20 - 29%

Viertelfettstufe

10 - 19%

Magerstufe

bis 9%


Den absoluten Fettgehalt kann man überschlägig berechnen, indem man die Fett.i.Tr.-Angabe mit einem der folgenden Faktoren multipliziert : bei Frischkäse 0,3 ; bei Weichkäse 0,5 ; bei Schnittkäse 0,6 ; bei Hartkäse 0,7.

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Kleie
Bei Kleie handelt es sich um die Ballaststoffe des Getreides. Da diese unverdauliche Nährstoffe sind, benötigen sie auch keine Zuordnung. Bei Haferkleie ist der Ballaststoff-Anteil sehr hoch - damit kommt Haferkleie auf den neutralen Berg der Trennkost. Andere, z. B. Weizenkleie, enthält noch zu viel Stärke und muss daher auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Kochkäse
Koch- und Schmelzkäse kommen immer, egal wie viel Fett sie enthalten, auf den Eiweiß-Berg. Durch den Herstellungsprozess wird das Eiweiß nämlich wieder verdichtet und die günstige Wirkung der Milchsäuregärung wieder zunichte gemacht.

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Kokos
Sowohl das Fruchtfleisch der Kokosnuss (sowie Kokosflocken), als auch die Kokosmilch kommen auf den neutralen Berg der Trennkost.

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Kombucha
Kombucha kommt grundsätzlich auf den neutralen Berg. Wenn er jedoch so vergoren ist, dass er sauer wie Essig geworden ist, muss er auf den Eiweiß-Berg. Manche Leute stellen ihn auch mit zuviel Zucker her, bzw. lassen ihn nur ganz leicht gären. In diesem Fall kommt er auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Kürbis
Der Kürbis, egal welcher Sorte, gehört zu den Gurkengewächsen. Er ist also ein Gemüse und wird ebenso dem neutralen Berg zugeordnet. Allerdings wird Kürbis meist sauer oder süßsauer zubereitet, oder derart im Handel angeboten. In diesem Falle kommt das Produkt zumeist auf den Eiweiß-Berg.

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Lachs, geräucherter
Geräucherter Lachs kommt auf den neutralen Berg, weil er kaltgeräuchert und damit ungegart ist. Bei geräuchertem Fisch muss man zwischen kaltgeräuchertem und heißgeräuchertem unterscheiden. (siehe Geräuchertes)

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Lachsersatz / Seelachsschnitzel
Seelachsschnitzel haben mit echtem Lachs praktisch nichts gemeinsam. Sie werden aus gegartem Seelachs hergestellt, gefärbt und gesalzen. Seelachsschnitzel sind dem Eiweiß-Berg zuzuordnen, da der Fisch nicht mehr roh ist. Darüber hinaus haben derartige Kunst- und Ersatzprodukte auf dem Speiseplan in einer gesunden Ernährung nichts zu suchen. In Falle der Seelachsschnitzel sind es die Farbstoffe und der ungeheuer hohe Salzgehalt, auf Grund dessen vom Verzehr abzuraten ist.

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Liköre
Viele Liköre enthalten neben Alkohol auch Zucker und/oder Fruchtsäuren. Somit sind sie zumeist nicht zuordenbar sind. Allerdings handelt es sich bei allen nicht um Lebensmittel, sondern um Genussmittel, die man an sich nicht zuordnen sollte.

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Mais
Mais als Gemüse (aus der Dose, frisch oder als Kölbchen, sowie Zuckermais) wird dem neutralen Berg zugeordnet, da hier der Stärkegehalt noch sehr gering ist. Vorsicht allerdings mit dem eingesetzten Zucker Konservenprodukten.

Als getrocknete Produkte kommt Mais selbstverständlich auf den Kohlenhydrat-Berg, weil für diese Produkte Mais in einem reiferen Zustand verwendet wird, so dass es sich um stärkereiche Produkte handelt.  Maismehl, Maisgrieß oder Maisstärke kommen somit auch auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Marone
Die Esskastanie, auch Marone genannt, enthält sehr viel Zucker und Stärke. Daher wird sie dem Kohlenhydrat-Berg zugeordnet.

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Melonen
Die Melonen kann man in 2 Varietäten einteilen : die wassermelonenartigen (u.a. Wassermelone selbst) und die zuckermelonenartigen (Zucker-, Honig-, Galia-, Netz-, Ananasmelone, Cantalupe). Beide unterscheiden sich neben der Größe auch im Fruchtsäuregehalt. Die Wassermelonen sind saurer (auch wenn man dies nicht so merkt) und kommen wie andere Früchte auf den Eiweiß-Berg. Die Zuckermelonen enthalten weder viel Säure, noch viele Kohlenhydrate, so dass sie auf den neutralen Berg können.

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Milchpulver
Milchpulver wird durch bloße Trocknung aus Vollmilch hergestellt, deshalb muss es auf den Eiweiß-Berg. Als Trockensubstanz benötigt es selbstverständlich auch eine Vorverdauung. Oft ist Milchpulver jedoch nur in geringen Mengen in einem Lebensmittel enthalten, so dass es bei der Zuordnung nicht ins Gewicht fällt.

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Milchzucker / Lactose
Milchzucker ist ein Zweifachzucker und daher in kleinen Mengen neutral. Derart kleinen Mengen nimmt man zu sich, wenn man ihn nicht gerade zum Süßen verwendet.

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Molke
Molke zählt zu den Frischmilchprodukten und kommt daher auf den neutralen Berg der Trennkost. Sie entsteht bei der Quark und Käseherstellung und ist eine Flüssigkeit reich an Milchzucker, bestimmten Eiweißen und einigen Mineralstoffen, jedoch arm an Fett und Vitaminen.

Man darf sie keinesfalls als absoluten »Gesundmacher« verstehen. Da sie aber relativ arm an Kalorien, Fett und ungünstigen Stoffen ist, kann sie durchaus in einen Reduktionsplan eingebaut werden. Jedoch darf die Molke kein Ersatz für frisches Obst und Gemüse oder andere hochwertige Lebensmittel sein. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass selbstverständlich nur reine Molke verwendet sollte. Molke-Drinks sind wie andere Fertiggetränke entsprechend ihrer Zutaten zu bewerten, und sind daher oft nicht empfehlenswert.

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Munter-Macher-Müsli (Säuren- und Basen-Bildung)
In das Munter-Macher-Müsli kommt auf 100g Quark 1 Apfel. In diesem Verhältnis ist die basenbildende Wirkung des Apfels höher als die säurebildende des Quarks. Es ist immer die Summe der Wirkungen der Zutaten, die entscheidet, ob ein Gericht säure- oder basenbildend ist. In der Fachwelt spricht man daher auch treffender von Säure- oder Basenüberschüssigkeit.

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Munter-Macher-Müsli (Zeitabstände)
Obst gehört auf den Eiweiß-Berg und man darf schon nach einer Stunden eine Kohlenhydrat-Mahlzeit zu sich nehmen. Doch gilt dies nur, wenn das Obst separat und auf nüchternen Magen gegessen wird. Im Munter-Macher-Müsli ist es aber mit Quark gemischt. Dadurch verlängert sich die Verweildauer im Magen und das Munter-Macher-Müsli muss wie eine Eiweiß-Mahlzeit betrachtet werden.

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Nahrungsergänzung
Nahrungsergänzungen sind Substanzen, die in vergleichbar kleinen Mengen verzehrt werden. Somit ist es nicht unbedingt nötig, sie zuzuordnen. Sie können ohne Probleme verzehrt werden, auch wenn sie selbst als Mischkost einzuordnen wären oder nicht mit anderen Speisen kombinierbar sind.

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Parmesankäse
Beim Parmesan handelt es sich um einen Hartkäse aus Kuhmilch. Er wird deshalb auch wie anderer Hart- und Schnittkäse eingeordnet : nach dem Fettgehalt auf den Eiweiß- oder neutralen Berg.

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Pektin
Pektin ist ein pflanzliches Geliermittel. Es gehört zu den Ballaststoffen, da es vom menschlichen Körper nicht verdaut werden kann. Aus diesem Grund kommt Pektin in der Trennkost-Zuordnung auf den neutralen Berg. Es wird als Geliermittel eingesetzt, weil es besonders gut und dauerhaft Wasser in einer gelartigen Form binden kann.

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Pfeilwurz
Pfeilwurzmehl ist eine aus den Knollen tropischer Pflanzen gewonnene Stärke. Sie ist von der Zusammensetzung und der Verdaulichkeit mit Kartoffelstärke zu vergleichen. Pfeilwurz kommt daher natürlich auch auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Quinoa
Quinoa gehört botanisch gesehen nicht zu den Getreiden / Gräsern, sondern zu den Gänsefußgewächsen. Die Samen werden allerdings ähnlich Getreide verwendet wird. Der Grund dafür ist, dass Quinoa ebenfalls viel Stärke enthält, und deshalb kommt es auch auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Reisessig / Kartoffelessig
Reisessig und Kartoffelessig sind vergorene Produkte, bei denen vom Rohstoff Stärke nichts mehr übrig ist. Allerdings ist sehr viel Säure entstanden, daher sind sie, wie anderer Essig auf den Eiweiß-Berg zu ordnen.

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Reiswein
Reiswein ist ein vergorenes Produkt, bei dem von der Reisstärke nichts mehr übrig ist. Es ist auch keine Säure entstanden oder vorhanden, daher ist Reiswein ein Genussmittel, welches auf den neutralen Berg kommt.

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Rhabarber
Dieser kommt auf den Eiweiß-Berg, denn er enthält recht viel Oxalsäure, durch die eine basische Kohlenhydrat-Vorverdauung behindert würde. Dass manche ihn zum Gemüse rechnen, ist dabei etwas irreführend.
Die Oxalsäure kann bei Menschen mit Neigung zur Bildung von Steinen, diese noch begünstigen. Außerdem greift sie beim Verzehr größerer Mengen in den Calcium-Stoffwechsel ein.

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Rosinen, Korinthen, Sultaninen
Rosinen sind getrocknete Trauben einer dunklen Sorte mit weichen Kernen, Sultaninen stammen von hellen, kernlosen Weinbeeren, und Korinthen sind aus kleineren Beeren hergestellt. Darüber hinaus gibt es noch andere, weniger bekannte Rosinen-Sorten. Alle haben aber nahezu die gleiche Zusammensetzung. Daher sind alle drei auf dem neutralen Berg der Trennkost zu finden.
Rosinen haben zwar einen hohen Zuckergehalt, sind aber dennoch neutral einzustufen, weil er aus Monosacchariden besteht und die Rosinen gewöhnlich nicht als Hauptzutat verwendet werden.

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Sago
Sago ist ein körniges Produkt, welches aus Stärke besteht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kartoffel-, Weizen-, Palmen- oder anderen Sago handelt, er kommt in jedem Fall auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Saitan (oder Seitan)
Saitan ist ein Produkt, welches aus Sojasoße, Sojamehl, Weizeneiweiß und Algen hergestellt ist. Weizenstärke ist nicht enthalten, und das Weizeneiweiß ist nicht vergoren, wie beim Tofu. Daher kommt Saitan auf den Eiweiß-Berg.

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Sanddorn
Sanddornbeeren und Sanddornsaft kommen wie die meisten Früchte auf den Eiweiß-Berg. Sanddordbeeren sind relativ saurer Früchte. Die meisten handelsüblichen Säfte sind jedoch gezuckert. Solche Produkte sind dann trennköstlich nicht zuordenbar.

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Sauerkraut
Sauerkraut kommt auf den neutralen Berg, wenn es milchgesäuert und ohne weitere Zusätze wie Essig oder Zucker ist. Auf die meisten handelsüblichen Produkte trifft diese leider nicht zu. »Neutrales« Sauerkraut kann man aber in Reformhäusern und Naturkostläden bekommen.

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Schafskäse
Schafs-Frischkäse ist ein Rohkäse und deshalb neutral. Für die Zuordnung von Weich- und Schnittkäse ist der Fettgehalt entscheidend. Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Käse aus Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch handelt. In jedem Falle gilt: Käse über 60% F.i.Tr. => neutral ; Käse unter 60% F.i.Tr. => Eiweiß-Berg.

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Schinken, geräucherter (z.B. Lachsschinken, Schwarzwälder Schinken)
Beim Räuchern von Fisch-, Fleisch- und Wurstwaren gibt es zwei Formen, das Kalt- und das Heißräuchern (siehe auch Geräuchertes). Nur kaltgeräucherte Produkte sind ungegart und kommen auf den neutralen Berg, da hier bei niedrigeren Temperaturen gearbeitet wird, als beim Heißräuchern. Die meisten Schinkenarten sind kaltgeräuchert.

Man erkennt kaltgeräucherte Wurst oder Schinken daran, dass die Scheiben in der Farbe noch kräftig rot oder rosa sind. Wenn man sie gegen das Licht hält, sind sie noch ziemlich durchscheinend.

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Schnäpse (Obst-)
Schnäpsen enthalten nahezu nur Alkohol und keine Fruchtsäuren mehr. Somit sind auch Obstschnäpse neutral zuzuordnen. Allerdings handelt es sich nicht um Lebensmittel, sondern um Genussmittel, die man an sich nicht zuordnen sollte.

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Schwarzwurzeln
Bei der Schwarzwurzel ist es der höhere Stärkegehalt, der eine Zuordnung zum Kohlenhydrat-Berg nötig macht.

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Senf
Senfpulver allein kommt auf den neutralen Berg. Senfzubereitungen (Mostrich) kommen auf den Eiweiß-Berg, weil sie Essig enthalten. Viele handelsübliche Senf-Produkte enthalten aber außerdem Zucker und sind deshalb nicht zuordenbar.

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Sojamilch
Sojamilch ist ein Produkt, bei dem das Sojaeiweiß in gelöstem Zustand vorliegt. Es ist allerdings nicht fermentiert oder geronnen und benötigt somit noch den vollen Verdauungsaufwand. Daher kommt Sojamilch auf dem Eiweiß-Berg.

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Sojasoße
Die Sojasoße wird zwar aus Sojabohnen hergestellt, doch wird das Eiweiß durch den Fermentationsprozess abgebaut. In der fertigen Sojasoße ist kein Eiweiß mehr enthalten, welches eine Vorverdauung benötigen würde. Damit kann sie auf den neutralen Berg getan werden.

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Stevia
Aus der Pflanze Stevia rebaudiana wird ein Süßstoff hergestellt. Alle Süßstoffe sind auf den Kohlenhydrat-Berg einzuordnen. Der Grund liegt nicht in einer notwendigen Verdauung, sondern in der Wirkung auf die Verdauungssaft-Sekretion. Hier wirken sie nämlich wie Kohlenhydrate.
Allerdings muss dazu gesagt werden, dass Süßstoffe nur für Diabetiker sinnvoll sind. Alle anderen Menschen sollten dringend vom Gebrauch absehen. (siehe auch Süßstoffe)

Stevia ist als Lebensmittel in Europa nicht zugelassen, wird aber in Umgehung dieses Verbotes als Kosmetika oder Pflanze zum eigenen Anbau verkauft. Grund für die Verweigerung der Zulassung ist die Tatsache, dass z.B. in Studien Hinweise auf erbgutveränderte Wirkungen nicht entkräftet werden konnten.

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Süßstoffe
Süßstoffe sind laut Definition Stoffe, die chemisch gesehen mit Zucker nicht verwandt sind. Sie bringen einen süßen Geschmack ohne Kalorien zu liefern. Beispiele für Süßstoffe : Aspartam, Acesulfam, Cyclamat, Saccharin, Stevia. Fructose ist kein Süßstoff, da es sich hierbei um eine echten Zucker handelt.
Sämtliche Süßstoffe sind mit einer gesunden Ernährung, und so auch mit einer Gewichtsreduktion mit Hilfe der Trennkost nicht zu vereinbaren. Es sind Substanzen, die im Körper keinen Nutzen vollbringen können. Sie müssen aber genau wie andere Fremdstoffe auch entsorgt werden. Die Leber ist die Zentral des Stoffwechsels und das Entgiftungsorgan des Körpers, in dem u.a. auch die Süßstoffe entgiftet werden. Jeder zusätzliche Stoff stellt eine Belastung für die Leber dar, da es genügend anderer Stoffe gibt, die auch noch entsorgt werden müssen, und um die man nicht so einfach herum kommt. Weiterhin sind Süßstoffe
suchtauslösend, was die Gewichtsreduktion behindert. Süßstoffe sind nur für Diabetiker sinnvoll. Alle anderen Menschen sollten dringend vom Gebrauch absehen.

Zur Trennkost-Zuordnung gibt es folgendes zu sagen : Alle Süßstoffe sind auf den Kohlenhydrat-Berg einzuordnen. Der Grund liegt nicht in einer notwendigen Verdauung, sondern in der Wirkung auf die Verdauungssaft-Sekretion. Hier wirken sie nämlich wie Kohlenhydrate. Gleiches gilt also für Lebensmittel, in denen gewisse Mengen Süßstoff enthalten sind, wie Light-Cola z.B..

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Tofu
Tofu ist ein »Sojaquark«. Das Eiweiß ist hier geronnen, und damit quasi schon »vorverdaut«, so dass es nicht die intensive Säure-Vorverdauung benötigt. Das Eiweiß des Rohstoffes Sojabohne hingegen ist fester und benötigt die intensive Säure-Vorverdauung. Die Zuordnung des Tofus, auf den neutralen Berg, ändert sich auch nicht durch das Braten oder Kochen.

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Tomaten
Tomaten enthalten etwas mehr Säure als anderes Gemüse. Im rohen Zustand ist die Säurekonzentration und Säurestärke noch so gering, dass sie, in kleinen Mengen verzehrt, nicht die basische Kohlenhydrat-Vorverdauung stört. Wird die Tomate erhitzt, verliert sie Wasser, was die Säurekonzentration erhöht. Außerdem verändert sich die Zusammensetzung ein wenig und damit steigt die Säurestärke. Zum Dritten bilden sich Stoffe, die sowohl den Geschmack verändern als auch eine Magensäureausschüttung hervorrufen, welche bei der rohen Tomate nicht erfolgt.
In größeren Mengen verzehrt (z.B. als Tomatensalat in großen Mengen) muss die Tomate dann ebenfalls dem Eiweiß-Berg zugeordnet werden. Der Grund dafür ist die höhere Säurekonzentration und Säurestärke, die nun zum Tragen kommt.
Getrocknete Tomaten können dem neutralen Berg zugeordnet werden, da sie ja nicht den Garprozess durchlaufen haben. Wenn Sie eingelegt sind, kommt es darauf an, worin eingelegt. Ist es nur Öl und Gewürz, kommt das Produkt ebenfalls auf den neutralen Berg, wurde Essig oder andere Säure verwendet, so kommt das Ganze auf den Eiweiß-Berg.
Dass man gekochte Tomaten mit Natron auf den neutralen Berg schieben könnte, ist nicht richtig. Die Begründung liegt in der starken und in größeren Mengen vorhandenen Säure. Man müsste, um diese zu neutralisieren, soviel Natron zugeben, dass man hinterher nichts mehr von essen mag. Darüber hinaus würden derartige »Tricks« die SeminarteilnehmerInnen veranlassen, alles Mögliche vom Eiweiß-Berg zu neutralisieren.

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Topinambur
Die Topinamburstärke besteht hauptsächlich an Stelle von Stärke aus Inulin, einem Kohlenhydrat, welches auch für Diabetiker gut geeignet ist. Dieses Kohlenhydrat zählt zu den Ballaststoffen, weil es für uns unverdaulich ist. Damit kann die Topinambur auf den neutralen Berg geordnet werden.

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Traubenzucker / Glucose
Traubenzucker ist ein Monosaccharid, welches keine Vorverdauung benötigt. In kleinen Mengen kann man ihn also als neutral betrachten. Wird Traubenzucker jedoch in größeren Mengen verwendet (z.B. zum Süßen von Dessert), dann regt er die Sekretion der Verdauungssäfte wie andere Kohlenhydrat-Lebensmittel an und muss dann auch dem Kohlenhydrat-Berg zugeordnet werden.

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Trockenobst
Getrocknete Bananen, Datteln und Feigen sind auf dem Kohlenhydrat-Berg zu finden, weil diese schon als frisches Obst auf den Kohlenhydrat-Berg kommen. Rosinen und getrocknete Papaya kommen auf den neutralen Berg. Alle anderen Trockenfrüchte gehören zum Eiweiß-Berg.

Beim Prozess der Trocknung oder des Ablagerns verliert das Obst nur Wasser. Die eventuell vorhandene Säure bleibt größtenteils zurück und kann in den Verdauungsorganen ihre Wirkung zeigen. Eine Ausnahme ist die Weintraube, die beim Übergang zur Rosine tatsächlich ihre Säurestärke verändert. Aus diesem Grund kommen Früchte, die frisch auf dem Eiweiß-Berg zu finden sind, dann getrocknet auch auf den Eiweiß-Berg.
Selbst wenn diese Fruchtsäure nicht vorhanden wäre, würden Trockenfrüchte nicht auf den Kohlenhydrat- sondern auf den neutralen Berg kommen, wie die Rosine. Der Fruchtzucker ist hier nämlich ein "neutraler" Zucker. Die Aussage, mürbe oder abgelagerte Äpfel würden auf den Kohlenhydrat-Berg kommen, ist somit durch nichts zu begründen.

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Vegetarisches Schmalz
Im Schmalz von LEBENSLINIE sind zwar Äpfel enthalten, doch in so geringen Mengen, dass die Fruchtsäure nicht ins Gewicht fällt. Daher kann man das Schmalz dem neutralen Berg zuordnen.

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Verdickungs- und Geliermittel ...
..., wie Agar-Agar, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Biobin, Xanthan oder Pektin enthalten überwiegend unverdauliche Kohlenhydrate (also Ballaststoffe). Daher kommen sie auf den neutralen Berg. Besonders empfehlenswert sind diese Produkte jedoch nicht, da sie kaum Nährstoffe enthalten und zumeist denaturierte Nahrungsmittel darstellen.

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Vitamin-C-Pulver / Ascorbinsäure
In Nahrungsergänzungen ist es meist auch mit anderen Fruchtsäuren vergesellschaftet, so dass man diese Produkte im Grunde genommen auf den Eiweiß-Berg tun muss. Da sie aber in vergleichbar kleinen Mengen verzehrt werden, ist es nicht unbedingt nötig, sie zuzuordnen. Sie sind praktisch als neutral zu betrachten.

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Warum ist Wasser yinwertig?
Wasser und auch Mineralwasser ist hauptsächlich wegen seiner kühlenden Wirkung yinwertig. Es ist jedoch nur leicht yinwertig, stärker wird dies, durch enthalten Kohlensäure, die ja bekanntermaßen die kühlende Wirkung verstärkt.

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Wasserkefir
Wasserkefir kommt auf den neutralen Berg. Wenn er jedoch so vergoren ist, dass er sauer wie Essig geworden ist, dann muss er auf den Eiweiß-Berg. Manche Leute stellen ihn auch mit zuviel Zucker her, bzw. lassen ihn nur ganz leicht gären. In diesem Fall kommt er auf den Kohlenhydrat-Berg.

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Ziegenkäse
Ziegen-Frischkäse ist ein Rohkäse und deshalb neutral. Für die Zuordnung von Weich- und Schnittkäse ist der Fettgehalt entscheidend. Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Käse aus Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch handelt. In jedem Falle gilt: Käse über 60% F.i.Tr. => neutral ; Käse unter 60% F.i.Tr. => Eiweiß-Berg.

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Zitronat
Zitronat bzw. Orangeat sind in Zucker eingelegte Schalen für Zitrusfrüchten. Da kaum Fruchtsäure enthalten ist, spielt nur der Zucker eine Zuordnungsrolle. Genaugenommen kommen Zitronat bzw. Orangeat somit auf den Kohlenhydrat-Berg. Da diese Produkte jedoch in relativ geringen Mengen verwendet werden, darf man sie als neutral werten.

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