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  1. Über die Wirkung der Trennkost 

  2. Wie funktioniert die Trennkost ?

Über die Wirkung der Trennkost 

(Auszug aus einem Sonderdruck der Zeitschrift Diäta von Dr. H. E. Walb)

Über 1/3 der Bevölkerung stirbt an Erkrankungen, die von der Ernährung beeinflusst werden. In den hochentwickelten Industrieländern sind ernährungsbedingte Krankheiten wie Übergewicht, Herzinfarkt, erhöhter Blutdruck und Arteriosklerose seit Beginn der Jahrhundertwende stark angestiegen. Während man Seuchen beherrschen kann, sterben die meisten Menschen an Krebs und Gefäßkrankheiten, die man heute als Seuche der Zivilisation bezeichnet. Einer der wichtigsten Faktoren zur Gesunderhaltung ist die tägliche Nahrung, und es ist nicht gleichgültig, was und wie der Mensch isst. Ärzte kommen nicht mehr umhin, wenn sie den Patienten helfen wollen, ihnen sehr häufig diätetische Maßnahmen zu verordnen, und nach einer Statistik der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gibt es bereits etwa 25% Bundesbürger, die eine Diät einhalten müssen. Rechnet man die sogenannten verschwiegenen Diäten hinzu, so dürfte wohl gut 1/3 der Bevölkerung Diätversuche unternehmen. Die Vielzahl der Diätnormen ist verwirrend. Es gibt heute immerhin so viele Diäten wie Organe und Erkrankungen.

Die Verdauung

Biologisch ausgedrückt, werden die Nahrungsmittel durch die Verdauung löslich gemacht, eine Vorbedingung für die Resorption durch den Darm. Prozesse, die der Verdauung im Darm sehr ähnlich sind, kommen auch in den meisten Geweben vor, wenn Reservestoffe zur Energiegewinnung mobilisiert werden oder wenn beschädigte Gewebe dem Zerfall unterliegen. Die Verdauung wird durch die kombinierte Tätigkeit vieler spezifischer Enzyme bewirkt. Ernährung und Stoffwechsel sind an das Vorhandensein von Sauerstoff gebunden.

Es ist damit bewiesen, dass mit einer gesteuerten Nahrung durchaus eine Änderung des Zellmilieus, besonders der Kernstruktur zu erreichen ist.

Das Resultat unserer Ernährung ist im allgemeinen kein Säure-Basengleichgewicht, wie es analog dem chemischen Labor unseres Körpers gefordert werden müsste, sondern Säureüberschuss. Bekanntlich besitzt der Körper einen erheblichen Basenvorrat durch die Fähigkeit der gesunden Niere, Ammoniak zu bilden. Dieses vermag die im Blut herangebrachten Säuren zu neutralisieren und die Alkalireserve zu stabilisieren. Das Leistungsvermögen der Niere ist aber häufig durch den verminderten Gefäßdruck bei dem geschädigten Kreislauf mehr oder minder stark herabgesetzt. Hierdurch kann es zu einer Hemmung der Ammoniakbildung kommen und zu einer Zurückhaltung harnpflichtiger Substanzen, was zu einer Übersäuerung und zu einem Absinken der Alkalireserve führt.

Dem kann man mit richtiger Ernährung entgegenwirken. Selbstverständlich sollen die Nahrungsmittel so natürlich wie möglich sein, wie Kollath sagt:

"Leben wird am besten durch Leben erhalten".

Alle Ernährungsforscher sagen einstimmig: Es ist selbstverständlich, dass nur der vollwertig ernährte Körper die Leistungen des Lebens in seiner Gesamtheit zu vollbringen vermag, und dass die vollwertige Ernährung vollwertige Naturprodukte zur Voraussetzung hat.

In der erstaunlichen Anpassungsfähigkeit der lebenden Substanz liegt es begründet, dass das Leben auch bei schweren Störungen weitergehen kann, und dieses Wunder ist vielleicht das größte.

Unsere Maschinen würden derartige Fehlbehandlungen, wie wir sie unserem Körper zumuten, nicht vertragen. Und weil der Körper so viel mehr auszuhalten scheint, bis er zusammenbricht, neigen die Menschen dazu, ihm viel mehr zuzumuten, als vernünftig ist.

Heute ist aber nicht mehr der gesunde Mensch der Maßstab, sondern der Kranke. Er ist geradezu ein Wirtschaftsfaktor geworden, von dessen Existenz nicht nur Ärzte, Krankenanstalten und Versicherungen, sondern auch große Industrien abhängen. Die Gesunden müssen für die Kranken arbeiten. Unerhörte Kosten lasten auf Gemeinden und Staat, und man hat vergessen, dass der gesunde Mensch der billigste und friedlichste ist.

Wenn wir auch viele äußere Umstände nicht ändern können, mit denen Schäden verbunden sind, eines können wir vielleicht ändern: Wir können die Nahrung wieder vollwertig machen und uns wieder richtig ernähren. Von allen bekannten Ernährungsformen entspricht die Trennkost am meisten allen Anforderungen an eine gesunde Ernährung.

Dabei wird morgens möglichst eine Basenmahlzeit gegeben,

                mittags eine Eiweißnahrung und

                abends eine Kohlenhydratmahlzeit (austauschbar).

Mit der von uns vermittelten Ernährungsweise konnten wir bei unzähligen Kurgästen oder SeminarteilnehmerInnen folgende gesundheitliche Verbesserungen beobachten, bzw. sind uns berichtet worden:

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